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Seniors Geschrieben von Viktor Pfeifer

Wilddogs verpassen Sensation

Vergangenen Sonntag traten die Pforzheim Wilddogs, mit gerade einmal einer Woche Pause, zum Rückspiel bei den Albershausen Crusaders an. das Hinspiel im Holzhof-Stadion ging für die Wilddogs leider mit einem ernüchternden 08:26 zu Ende. Das Rückspiel ging daher undankbar knapp mit 22:15 an die Gastgeber aus Albershausen.

Die Bedingungen waren gut an diesem Sonntag. Überraschend gutes Wetter und beständige Verhältnisse sorgten für optimale Voraussetzungen an diesem Football-Sonntag. Die Pforzheim Wilddogs hatten noch die Last aus dem Hinspiel im Gepäck, doch direkt im ersten Drive der Offense war davon nichts zu spüren. Quarterback Chris Treister führte die Offense der Pforzheim Wilddogs mit abwechselndem Lauf- und Passspiel über das Feld. Doch in der Hälfte der Gastgeber musste der Ball jäh abgegeben werden.

Diese ließen sich diese Gelegenheit nicht zweimal bieten und punkteten souverän. Spielstand nach ein paar Minuten daher mit 6:0 eher ernüchternd. Unter den mitgereisten Fans machten sich bereits die Erinnerungen aus dem Hinspiel bemerkbar und auch den Pforzheim Wilddogs verpasste diese frühe Führung der Gastgeber einen Dämpfer. Der nachfolgende Angriff ging ohne First-Down der Wilddogs zu Ende, so dass Albershausen wieder schnell in Ballbesitz kam. Als hätten es die Zuschauer geahnt, wieder punkteten die Kreuzritter vor heimischer Kulisse, noch dazu mit einem traumhaften Pass. Zwei Verteidiger der Wilddogs konnten den Passempfänger in der Endzone nicht stoppen, 12:00 zum Ende des erstes Spielviertels.

Chris Treister hat seine Offense nun wieder im Griff, Jochen Kemmner mit einem Big-Play bringt die Wilddogs bis an die 15 Yard-Linie der Crusaders. Doch der dann folgende Pass ging genau in die Arme der Crusaders-Defense. Der nachfolgende Crusaders Angriff endete jedoch in den Armen von Wilddogs Cornerback Dustin Heidt. Das Spiel war jetzt ausgeglichen, beide Mannschaften schickten sich Punktelos gegenseitig über das Feld, Halbzeitstand unverändert 12:00.

Nach der Pause kommt die Crusaders-Offense aufs Feld und startet gewohnt spielsicher auf dem heimischen Rasen, doch die Pforzheim Wilddogs haben sich ebenfalls aufgerafft und die Offense der Gäste zum Turnover on Downs gezwungen. Nachfolgend bringt Chris Treister seine Offense bis an die 6 Yard-Line der Crusaders, doch wie ein Déjà-vu landet der folgende Pass wieder in den Armen eines gegnerischen Verteidigers. Quarterback Chris Treister muss dann selbst beherzt als letzter Mann eingreifen und bringt den Verteidiger an der 50 Yard-Markierung zu Fall und verhindert so den Interception-Touchdown.

Von diesem Drive befeuert hält auch die Defense der Pforzheim Wilddogs den Angriffen erfolgreich stand und ermöglicht der Offense wieder neue Chancen. Diesmal kommen die Wilddogs bis an die 1 Yard-Linie der Gastgeber. Die Nerven lagen jetzt bei den mitgereisten Fans blank, zu oft ging in dieser Partie etwas kurz vor der Endzone schief, doch Runingback Darren Harmon läuft souverän in die Endzone, Touchdown Wilddogs 12:07.

Die Antwort der Kreuzritter kommt prompt. Ein schneller Pass und da war es geschehen 19:07 während der eigene Jubel noch nicht mahl ganz verhallt war. Anschließend kommen die Gastgeber sogar noch in Field-Goal-Reichweite und treffen aus 30 Yards, 22:07. Jürgen Kolodziej sorgt dann im dritten Spielviertel nochmal für Punkte bei den Pforzheim Wilddogs und Jochen Kemmner reduziert mit einer Two-Point Conversion zum Spielstand von 22:15. Die Mathematiker in den Fanreihen hatten es da schon ausgerechnet. Noch 4 Minuten zu spielen und 7 Punkte Rückstand, jetzt muss nur die Defense halten. Die Crusaders jedoch arbeiteten sich an der Defense der Wilddogs ab und schafften zweimal das benötigte First-Down. Am Ende verlieren die Pforzheim Wilddogs so gegen die Uhr, Endstand 22:15.

„Wir sind etwas durchwachsen gestartet, doch dann haben wir den Ball super bewegt und die Defense hat überragend verteidigt. Uns hat das Quäntchen Glück gefehlt. Zweimal vor der Endzone und dann kommt man nicht zum Punkten. Sowas wird einfach bestraft“ so Head-Coach Bernd Schmitt. Defense-Captain Michael Lang ist mit der Leistung ebenfalls zufrieden, wenn auch nicht glücklich „Die Mannschaft hat super gespielt, das Spiel war vor allem in der zweiten Halbzeit sehr spannend und am Ende waren es die Kleinigkeiten die uns im Weg standen. Trotzdem war es eine super Mannschaftsleistung gegen den ungeschlagenen Tabellenführer.“

Genau diese Leistung gilt es kommenden Sonntag wieder abzurufen, wenn die Wilddogs im heimischen Holzhof-Stadion an der Kanzlerstraße die Golden Eagles aus Mainz empfangen.

(Text: Robert Nietfeld, Bild: Kerstin Gienger)

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