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Seniors Geschrieben von Viktor Pfeifer

Wilddogs unterliegen im ersten Heimspiel

Quarterback Chris Treister unter Druck Runnigback William Lopes

Das Wetter hätte beim ersten Heimspiel durchaus besser sein können, regnerische Aussichten sorgen schon zum Jugendspiel für durchwachsene Stimmung unter den Verantwortlichen. Doch das Pforzheimer Publikum zeigte, dass es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung gibt. Bestens ausgerüstet fanden so über 800 Zuschauer ihren Weg in den Holzhof.

Das Jugendspiel musste leider wegen des starken Regens auf dem Nebenplatz ausgerichtet werden. Davon unbeeindruckt wandernden die Zuschauer mit auf die Ausweichfläche um das Spiel der Pforzheim Wilddogs gegen die Spielgemeinschaft der Beavers und Highlanders zusehen. Die Jugend der Wilddogs legte auch gleich los. Jedoch sorgte ein verlorener Ball direkt für Punkte auf der Gegenseite, und die Jugend lag 0:7 hinten. Doch die Wilddogs zogen nach und so siegte die Jugend souverän mit 20:07.

Nach dem erfolgreichen Umzug der Zuschauer und des Materials zurück auf das Hauptfeld des Holzhofes heizten die Cheerleader des TuS Ellmendingen, die Golden Flames, den Zuschauen kräftig ein. Kräftig unterschützt wurden Sie dabei von Pipe Major Peter MacKenzie. Der amtierende deutsche Meister im Trialbiken Jonas Friedrich, setzte dann zusammen mit seinem siebenjährigen Vereinskameraden Julian Hotz das Highlight der Pre-Game Show. Mit waghalsigen Stunts und gekonnter Fahrradakrobatik wurde das Publikum bestens unterhalten.

Dann betraten die Senioren der Pforzheim Wilddogs den Rasen zum ersten Heimspiel. Gegner sind die freiwilligen Absteiger aus der zweiten Bundesliga, die Holzgerlingen Twister. Nach dem Münzwurf begannen dann die Wilddogs auch direkt mit dem Angriffspiel. Quarterback Chris Trister konnte jedoch die erste Angriffsserie nicht mit Punkten beenden und so ging der Ball an die Gäste. Diese wiederrum nutzen die Chance und punkteten zum 0:6 Stand.

Die Wilddogs versuchten danach auszugleichen, doch die Offense fand kein Mittel gegen die Defense der Twister. Die Linebacker setzten Chris Treister konsequent unter Druck und erstickten das Offense Spiel der Wilddogs bereits im Keim. Einzelne Aktionen von Runningback William Lopes und Wide Reciever Jürgen Kolodziej sorgten zwar immer wieder für Raumgewinn, doch dieser hielt nicht bis in die Endzone. So stand es am Ende der ersten Halbzeit 08:16 für die Gäste.

Die zweite Halbzeit nutzen die Gäste dann auch sofort um ihren Vorsprung weiter auszubauen. Und so stand es nach kurzer Zeit bereits 08:27, ehe die Wilddogs wieder punkteten und zum 16:27 zu verkürzen. Was dann geschah kann man nur als Pech beschreiben. Durch unnötige Strafen und unglaubliches Passingglücks des gegnerischen Quarterbacks erhöhten die Gäste in kurzer Zeit auf 16:40. Jetzt schien es das für die Wilddogs gewesen zu sein, doch die Mannschaft startete durch.

Angefeuert von den Rängen lief die Offense zur Höchstform auf. Ein eroberter Kick-Off sorgte dann auch umgehend für nochmaligen Ballbesitz und so konnten die Wilddogs in den letzten Sekunden auf ein respektables 30:40 verkürzen, ehe das Spiel abgepfiffen wurde. „Heute haben wir gegen uns selbst verloren, diese ganzen Strafen dürfen nicht passieren. Das erste Spiel hat immer eine eigene Dynamik, aber so etwas darf nicht passieren.“ Resümiert Headcoach Bernd Schmitt. Auch Defense-Captain Michael Lang ist nicht begeistert „Dieses Spiel hätte nicht so knapp ausgehen müssen. Aber wir fanden kein Mittel gegen das starke Laufspiel durch die Mitte. Es tut verdammt weh, wenn man weiß was kommt und es nicht gestoppt bekommt“.

Mit der sportlichen Leistung ist der Vorstand Kai Höpfinger auch nicht zufrieden, doch das Drumherum stimmt ihn milde „Wir haben organisatorisch super funktioniert. Diese Zuschauerzahl hat uns eher sogar überrascht. Bei diesem Wetter hätten wir damit nicht gerechnet. Am Ende wurde es auch am Grillstand echt eng, dass auch alle noch was zu essen bekommen.“ Der Spieltag wurde von Seiten des Vereins erfolgreich gemeistert, wenn jetzt noch der sportliche Aspekt verbessert wird, dann erwartet die Zuschauer in zwei Wochen ein spannendes Spiel.

Gegner in zwei Wochen ist kein geringerer, als der zweite Absteiger aus der zweiten Bundesliga, die Darmstadt Diamonds. Für die Wilddogs steht also kein leichter Gegner ins Haus, aber die Vorstellung gegen die Holzgerlingen Twister zeigt, das Potential ist da. Die Zuschauer dürfen gespannt bleiben, ehe es am 30. April wieder aus dem Holzhof schallt „Let´s go Wilddogs!“.

(Text: Robert Nietfeld, Bilder: Murat Aksu)

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