| Wilddogs gewinnen GoldtownBowl / Selbst Wettergott war gnädig |
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Am vergangenen Samstag richteten die Wilddogs bereits zum 3. Mal den GoldtownBowl aus, ein Football-Turnier, zu dem Mannschaften aus allen Ligen und Ländern eingeladen sind.
In den
vergangenen zwei Jahren hatte das Wetter nicht so recht mitgespielt, so waren
denn auch viele Mannschaften mit dicker Winterausrüstung angereist. Dies war an
diesem Tag aber nicht nötig. Bereits früh morgens zeigte sich die Sonne, und
sie verließ den Sportplatz auch den ganzen Tag nicht.
Das Turnier begann früh, schon um zehn Uhr spielten die Gastgeber gegen die Hurricanes aus dem fernen Hilversum (Holland). Die holländischen Gäste kamen wohl nicht so gut aus dem Bett wie die Goldstädter, weshalb die Wilddogs gleich das erste Spiel gewannen. Danach waren die Gäste aus Donaueschingen dran. Auch sie waren anscheinend noch nicht ausgeschlafen und so musste sich der Vorjahressieger den Thunderbirds aus Bad Kreuznach geschlagen geben. Die Rheinhessen überraschten mit einem großen angereisten Kader und mit sehr variablem Spiel. Dem hatten die Hammers an diesem Morgen nichts entgegenzusetzen. Im folgenden Spiel konnten sich die mittlerweile nüchternen, Verzeihung: wachen Holländer gegen die Titans aus Crailsheim durchsetzen. Auch die Hammers machten es in ihrem zweiten Spiel besser und besiegten die Spielgemeinschaft der Ravensburg Razorbacks und der Zollernalb Patriots. Die Spielgemeinschaft musste ihrem kleinen Kader Tribut zollen, viele Spieler mussten die ganze Zeit auf dem Platz stehen, was selbst bei einer Spielzeit von 2 x 20 Minuten körperlich sehr anstrengend ist. Somit ging auch das zweite Spiel gegen die Thunderbirds verloren. Diese qualifizierten sich dadurch für das Finale, die Razorbacks / Patriots spielten um Platz 5 gegen die Titans aus Crailsheim, die zwischenzeitlich gegen die Wilddogs verloren hatten. Somit war für eine spannende Endrunde gesorgt. Zu fortgeschrittener Stunde konnten sich die Razorbacks / Patriots gegen die Titans durchsetzen und machten so Platz 5 klar. Das Spiel um die Bronzemedaille gewannen die Gäste aus Holland gegen die Hammers, die ihren Titel damit nicht verteidigten. Im Finale standen die Wilddogs und die Thunderbirds. Unter Flutlicht entbrannte noch einmal ein spannender Kampf, den letztendlich die Wilddogs für sich entscheiden konnten. Garant hierfür waren einmal mehr die an diesem Tag unaufhaltsamen Läufe der Runningbacks der Wilddogs, Landry Ngambia und Dominic Boob. Landry, die # 81, wurde vom Stadionsprecher immer wieder erwähnt, da bei fast jeder Ballberührung ein Touchdown folgte. Die Defense der Wilddogs, zum letzten Mal mit Linebacker René Stoppe, hatte im Finale den späteren Offense-MVP der Thunderbirds, den Runningback mit der # 40, gut im Griff. So hieß es am Ende 14 zu 6 für die Wilddogs, im dritten Jahr war es geschafft, die Goldtown Trophy konnte in Pforzheim bleiben. Bei der anschließenden Preisverleihung konnte jedes Team einen Pokal mit nach Hause nehmen. Der Defense-MVP ging auch in diesem Jahr nach Holland, die # 55 wurde von den teilnehmenden Trainern ausgewählt. Die Pokale wurden entsprechend gefeiert, so fand der Bowl ein feucht-fröhliches Ende, mit begeisterten Mannschaften, die alle bereits für den nächsten Bowl angefragt haben. An dieser Stelle sei allen Mitwirkenden, Zuschauern, dem Stadionsprecher und vor allem den Schiedsrichtern gedankt, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Die Wilddogs freuen sich bereits auf das nächste Mal!
[Bilder gibt’s
unter „Bilder“ :-)]
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