Banner

Wilddogs unterliegen dem Tabellenführer

Wechselhafte Leistungen und vor allem unberechenbares Wetter waren die Voraussetzungen am vergangenen Spieltag der Wilddogs und ihrer Juniorz. Zuerst durften unter den Augen eines Baden-Württembergischen Auswahltrainers die Juniorz ran. Zu Gast war die Spielgemeinschaft Fellbach Warriors/ Korwestheim Cougars. Die Wilddogs begannen gleich furios und holten sich schnell den Ball. Zwei Spielzüge später warf Quarterback Jean-Paul Kemmner auf seinen Bruder Randy und brachte die ersten Punkte des Tages. Die Gäste wehrten sich aber beständig und kamen bis zur Habzeit zu einer 16:8 Führung. Bemerkbar durch das regnerische Wetter plätscherte auch das 3.Viertel so vor sich hin, bis es im letzten Spielabschnitt noch mal spannend wurde. Wieder ein Pass auf Randy Kemnner brachte die Wilddogs nochmal heran. Unter den tosenden Anfeuerungen der Zuschauer kam es zum Ausgleich und man konnte das Adrenalin schon schmecken. Die Gunst der Stunde lag aber auf der schwäbischen Seite und brachte eine bis zum Schluß spannende Partie mit 30:22 für Fellbach/Kornwestheim zu Ende. Dank der durchweg kämpferischen Leistung und unter den Augen der stolzen Wilddogs-Senioren können sich nun mehrere Juniorz für die Nominierung in die Jugendauswahl freuen. Jedes Jahr findet ein Länderturnier statt, indem die besten Jugendspieler der Landesverbände gegeneinander antreten.


Im Anschluß empfingen die Pforzheimer Regionalligavertreter den amtierenden Spitzenreiter und Titelfavoriten aus Stuttgart, die Silver Arrows. Nach den drei verlorenen Auswärtsspielen war eine Wiedergutmachung zwar fällig, aber unrealistisch. Die lange Verletztenliste wurde durch zwei weitere Ausfälle im Abschlusstraining ergänzt. Diesmal erwischte es ausgerechnet die Passabwehrreihen, bisher ein Flaggschiff im Wilddogs-Spiel. Ein dritter auf dieser Position kam während des Spiels auch noch hinzu. Zusätzlich war es das letzte Spiel für Tightend Fua Nipah, den es geschäftlich nach Indien verschlägt und Rene Stoppe, er zieht zurück nach Cottbus. Dennoch hatte Headcoach Dominic Creek sein Team gut eingestellt, das von Anfang an mit dem nötigen Respekt, aber auch mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen aufspielte So begann auch das Spiel, mittlerweile von besserem Wetter begleitet, in dem die Wilddogs gleich unter Druck gerieten. Hinzu kam, dass sie nicht sofort ins Spiel fanden und den ersten Touchdown ausgerechnet durch einen weiten Pass entgegennehmen musste. Trotz einer anschließenden Leistungssteigerung stand es während des 2.Viertels plötzlich 15:0 für die Stuttgarter. Ohne sich jedoch aufzugeben, wollten die Wilddogs es nicht hinnehmen, in diesem Match als Punktelieferant abgestempelt zu werden. Dank eines Fehlers der Stuttgarter im Puntteam, erhielten sie den Ball in aussichtsreicher Position. Ein Pass auf Jens Oergel sorgte für den 15:7 Anschluß (Extrapunkt Michael Lang). Mit der Euphorie im Nacken, mussten sich die Wilddogs nur noch einer Angriffsserie der Silver Arrows in der 1. Halbzeit stellen. Die Verteidigung der Hausherren wehrte sich mit allem, was ihr zur Verfügung stand, doch die Erfahrung der Stuttgarter reichte gerade noch aus, um mit dem Halbzeitpfiff ein 21:7 Polster zu erreichen. Das 3. Spielviertel blieb auf beiden Seiten punktelos und die Wilddogs konnten zwar nicht feldüberlegen agieren, dafür die Gäste immer wieder rechtzeitig aufhalten. Kurz vor dem Ende gelang den Gästen dann doch noch das 28:7. Die Wilddogs bewiesen allemal Spielwillen ohne zu resignieren, ist man nun mit einem Sieg bei sechs Niederlagen ganz klar im Tabellenkeller gelandet. Bei den drei ausstehenden Partien, jeweils gegen durchaus schlagbare Teams, wird der Abstiegkampf noch mal richtig spannende. Am 30.06. kommen um 15 Uhr die Danube Hammers aus Donaueschingen, gegen die die Wilddogs zwar noch nie gewinnen konnten, aber sprichwörtlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.
 
< Zurück   Weiter >