| Wilddogs on road |
|
Für die Pforzheim Wilddogs ging am
vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern die schwerste
Saisonzeit vorüber. An drei aufeinanderfolgenden Wochenenden mussten sie zuvor
noch in Montabaur und Jena antreten. Die dezimierte Kaderstärke machte sich
dabei ein ums andere mal bemerkbar. Startete man noch mit 37 Aktiven zum ersten
Saisonspiel, so kann man momentan nur noch auf ca. 27 gesunde Spieler
zurückgreifen.
Beim ersten Auswärtstrip nach Montabaur war man gegen den
Mitaufsteiger komplett chancenlos. Ein 19-jähriges Quarterbacktalent entzauberte
mit Schnelligkeit und Wurfkraft alle Pforzheimer Hoffnungen.
Während des gesamten Spiels konnten die Wilddogs nur einmal in die Nähe der
gegnerischen Endzone gelangen, scheiterte aber knapp vorher und musste sich mit
41:00 geschlagen geben. Diese Leistung der Westerwälder Fighting Farmers
beurteilten die Pforzheimer allemal als meisterschaftswürdig.
Bei der langen
Reise nach Jena am Pfingstwochenende kam dann wieder Hoffnung auf, nachdem die
Mannheimer Bandits dort zuvor einen Sieg erlangen konnten. Kurz vor Spielbeginn
jedoch kamen noch zwei weitere Pforzheimer auf die Verletztenliste und die
Auswechselspieler wurden an dem heiss-schwülen Nachmittag knapper als nötig.
Der Kampfeswille der verbliebenen Goldstädter reichte allerdings nicht über zwei
Touchdowns von Tobias Scheurer und Matthias Klotz hinaus. So stand es zum Schluss -
unter dem Beifall der mitgereisten Fans - 37:13 für die Jena Hanfrieds,
nachdem die Kraft in den Verteidigungsreihen mehr und mehr dahinschwand.
Das
darauffolgende Spiel in Kaiserslautern bei den Pikes, dem Meister vom Vorjahr,
galt als schwer einschätzbar. Die Pfälzer besiegten zwar Mannheim, verloren
jedoch gegen Montabaur. Dafür hatte Pforzheims Headcoach Dominic Creek die
richtigen Taktiken parat. Allerdings klemmt es auf dem Feld noch an der
Umsetzung. Bis zur Halbzeit führten die Pfälzer mit nur 14:0. Sie stellten sich
durch viele Fouls öfter selber ein Bein, als es sich für einen Meisteraspirant
gehört. Leider konnte aus diesem Vorteil auf Wilddogsseite nicht gepunktet
werden. Die Pforzheimer kamen des öfteren in gefährliche Nähe der gegnerischen
Endzone, konnten aber immer wieder rechtzeitig gestoppt werden. Jens Oergel
sorgte mit seinem ersten Touchdown der Saison für die Ehrenpunkte zum zu hoch
ausgefallenem 35:07 Endstand. Dabei war die Unkontrolliertheit des Lauterer
Trainers die einzige Sehenswürdigkeit des Nachmittags neben einem glücklichen
weiten Touchdownpass der Pikes.
Mit diesen Ergebnissen verabschieden sich die
Wilddogs für diese Saison von Ihren Auswärtsfahrten ohne Punktgewinn und können
sich auf 4 Heimspiele hintereinander freuen. Am 16.06. kommt der ungeschlagene
und unangefochtene Titelfavorit aus Stuttgart in die Goldstadt, um am Heimnimbus
der Wilddogs zu kratzen. Kick-Off ist um 16 Uhr.
Bereits um 13 Uhr empfangen die
Wilddogs Juniorz die Spielgemeinschaft Fellbach/Kornwestheim. Anschließend geht
es dann 14-tägig um die Wurst im Abstiegkampf. Aus den 4 verbleibenden Spielen,
müssen mindestens 2-3 gewonnen werden, um in der Regionalliga verbleiben zu
können. Die Juniorz gewannen bereits gegen den Nachwuchs der Stuttgart Silver
Arrows am grünen Tisch (Wertung 20:00).
|
| < Zurück | Weiter > |
|---|


