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Wilddogs unterliegen Favoriten |
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Bereits am vergangenen Samstag hatten die Pforzheimer Footballer den aktuellen Tabellenführer der Oberliga, die Danube Hammers, aus Donaueschingen zu Gast. Der lang ersehnte Sieg gegen das Team von der Donau sollte und musste endlich her, um den eigenen Titelanspruch zu unterstreichen und erstmalig den direkten Vergleich für sich entscheiden zu können.
War man einerseits den Gästen quantitativ überlegen, so mussten die Wilddogs andrerseits ausgerechnet auf ihren Spielmacher, Oliver Graffunder, wegen einer Schulterverletzung verzichten und diesen kurzfristig durch Altquarterback Ralph Schmidt ersetzen.
Wie vorausgesehen, war es die erwartet spannende und enge Begegnung im interessanten Vergleich zweier starker Teams mit unterschiedlichen Spielanlagen. Hatte das Heimteam den Ball in der gewohnten Art per Laufspiel kontinuierlich nach vorn bewegt, so gelang es auch dem Gegner sein Passspiel zu etablieren. Bereits die erste Angriffsserie wurde mit einem Touchdown der Gäste abgeschlossen. Mit dem gleichen Erfolg im Gegenzug blieben die Wilddogs eine Antwort nicht lange schuldig. Im Gegenteil, den Goldstädtern gelang sogar die zwischenzeitige Führung mit 14:7. Die Schlüsselszene der Partie entwickelte sich unmittelbar vor der Halbzeit: Ein langer Pass fand sein Ziel zum Ausgleich. Mit nur noch wenigen Sekunden Spielzeit vor der Halbzeit entschied sich der Pforzheimer Quarterback zu einem Kurzpass, der vom Gegner abgefangen werden konnte. Prompt verwandelten die Gäste das Geschenk zur eigenen Führung. Im weiteren Verlauf der Begegnung gelang jedem Team noch je ein Tochdown zum Endstand von 21:27. War es für den neutralen Betrachter auch ein sehr unterhaltsamer Nachmittag und eine Werbung für den American Football Sport, die betretenen Mienen der Pforzheimer Spieler haben deutlich erkennen lassen, wie groß der Frust über die Niederlage und damit einer mittelmäßigen Tabellenplatzierung ist. „Es schmerzt, erkennen zu müssen, dass der eigene Fehler den Sieg gekostet hat. Die gesamte Offense hatte so erfolgreich gearbeitet und hätte eine Belohnung verdient gehabt. Einfachste Pässe nicht an den freien Mann zu bringen ist eine herbe Enttäuschung für mich“, so Ersatz-Quarterback Ralph Schmidt. Auffälligster Spieler aus Sicht der Wilddogs war Jens Oergel. Abgesehen von zwei gefangenen Tochdownpässen, hat er durch weitere artistische Fänge zu begeistern gewusst. Deutlich fröhlicher wirkten die jungen Akteure der Juniorz. Hatten sie doch ihr Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Ravensburg und Donaueschingen mit einem 12:6 Erfolg für sich entscheiden können.
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