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Unglückliche Wilddogs in Karlsruhe

Auch wenn das Wetter entgegen aller Prognosen gut blieb, wurde es kein schöner Tag für die Pforzheim Wilddogs. Beide Mannschaftsteile waren nach Weingarten gereist zum Auswärtsspiel bei den Badener Greifs.

Die Jugend legte furios los und ging durch Kevin Bastian, nach einem Kurzpass von Robin Teuscher nicht mehr zu halten, mit 6 zu Null in Führung. Auch die zwei Punkte nach dem Touchdown gingen auf das Konto der beiden. Die Defense hielt den Karlsruher Angriff in Schach und die Offense legte nach. Robin Teuscher bediente dieses Mal Jochen "Randy" Kemmner mit einem Pass und auch der fand sich nach einem schönen Sprint in der Endzone wieder. Die zwei Punkte wurden von den Greifs verhindert, aber es ging mit einem 14 zu Null Vorsprung in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter, nur dass die Wilddogs den Ball nicht mehr in die Endzone bekamen. Dafür hatte der Angriff der Karlsruher Kraft getankt und kam auf 8 zu 14 heran. In den letzten Zügen des Spiels schafften sie sogar durch einen Touchdown noch den Ausgleich. Ein normalerweise sicher verwandelter Zusatzkick hätte ihnen den Sieg gebracht. In einer herausragenden Einzelleistung schaffte es Jeremy Wenz, den Kick zu blocken und sicherte somit das Unentschieden. Coach Daisy Popp zeigte sich zufrieden mit der Leistung der ersten Hälfte, über die zweite Hälfte legte sie den Mantel des Schweigens. "Wir haben einen kleinen Kader und sehr viele Spieler, die die ganze Zeit auf dem Platz stehen. Die sind zum Ende des Spiels dann platt, und ich kann sie nicht auswechseln. Aber die Jungs haben gekämpft, und darauf bin ich stolz!"

Auch die Herren zeigten sich unkonzentriert. Durch einen Verständigungsfehler in der Defense gingen die Greifs rasch mit 7 zu Null in Führung. Doch die Offense konterte und glich durch einen kraftvollen Lauf von Dominic Boob aus. Die Defense zeigte sich anschließend von ihrer besseren Seite und liess zweimal in Folge lediglich ein Field Goal der Badener zu, während die Offense durch einen tiefen Pass auf Jens Oergel in die Endzone kam und selbst noch ein Field Goal nachlegten.

Die Atmosphäre in der Halbzeit war trotz der knappen Führung angespannt. Coach Creek wusste, dass jede Unkonzentriertheit von den Greifs sofort ausgenutzt werden würde. Und so kam es auch. Im dritten Viertel klappte noch alles, ein Touchdown der Greifs wurde durch Dominic Boobs zweiten Touchdownlauf ausgeglichen. Im vierten Viertel dann aber schlugen sich die Wilddogs selbst, als die Greifs durch dumme Fouls auf Seiten der Pforzheimer über das Feld marschieren konnten. Gerade als man dachte, die Defense hätte die Offense gestoppt, fielen etliche gelbe Flaggen zu Ungunsten der Wilddogs. Das letzte Stück in die Endzone fand der gut aufgelegte Quarterback der Greifs dann noch selbst. Somit stand es 27 zu 24 für die Gastgeber. In ihrem letzten Drive versuchten es die Wilddogs noch mit einem Trickspielzug, doch auch das Glück war nicht auf ihrer Seite, so dass es zu keinen weiteren Punkten kam. Das Spiel endete mit einem glücklichen und verdienten Heimsieg.

Für die Wilddogs geht es bereits nächsten Samstag weiter mit einem Auswärtsspiel in Freiburg.

Die Punkte für die Wilddogs erzielten Dominic Boob (12), Maik Beisel (6) und Jens Oergel (6).

 
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